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Leistungen |
Wichtige Voraussetzungen
für eine Psychotherapie
Der Beginn einer
Psychotherapie setzt unbedingt die folgenden drei Bedingungen voraus:
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1) |
Akuter
Leidensdruck (seelische oder/und körperliche
Belastung, Lebensbeeinträchtigung, Alltagseinschränkung). Danach
wird die „Krankheitswertigkeit“ der Probleme definiert, denn nicht
jedes „Alltagsproblem“ oder „Lebenskrise“ ist behandlungswürdig.
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2) |
Einsicht für die
Krankheit und für die
Behandlungsbedürftigkeit und damit auch die (eigene) Motivation, an
den psychischen Problemen langfristig zu arbeiten. Daraus resultiert
die grundlegende Bereitschaft - ähnlich wie beim Besuch eines
Zahnarztes - kurzfristig auch mit unangenehmen Themen, Vorstellungen
oder Angstsituationen konfrontiert zu werden, um eine langfristige
Linderung oder Besserung zu erzielen. Der „Therapievertrag“ beinhaltet
die Vereinbarung, kurzfristige Belastungen (z. B. sich Ängsten stellen
oder bis heute unterdrückte Themen auszusprechen) in Kauf zu nehmen,
um dafür eine langfristige Entlastung zu erzielen. Jedoch anders als
bei der Zahnarztbehandlung ist der Patient dem psychotherapeutischen
Prozess nicht ausgeliefert, vielmehr nimmer er über einen längeren
Zeitraum eine interagierende und aktive Rolle ein. Hier sollte das
landläufige „Couch-Klischee“ abgebaut werden, denn ohne aktive
Mitarbeit der Patienten (vor-, während und nach den Sitzungen) kommt
kein psychotherapeutischer Prozess zustande. |
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3) |
Intakte und
vertrauensvolle Beziehung zu dem Psychotherapeuten.
Erste „Chemie“, Grundvertrauen, Sympathie bzw. ein „gutes Bauchgefühl“
sind bereits im Erstgespräch sehr entscheidend. Jede Psychotherapie
ist zum Scheitern verurteilt, wenn der Psychotherapeut (auch bei den
besten Fachqualifikationen) im Erstgespräch nicht geschätzt/gemocht
wird. Denn die Beziehungsebene ist das erste /unbedingte Fundament
jeder Psychotherapie. |
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